VORWORT

Wasserverschmutzung ist seit Jahren ein großes Thema, denn es geht uns alle an. Ohne Wasser kann Leben auf der Erde nicht existieren, daher sind wir alle darauf angewiesen. Doch dieses Lebenselixier kann uns auch schaden, wenn es durch Wasserverschmutzung gesundheitliche Probleme verursacht.

Die Ursachen der Wasserverschmutzung finden sich weltweit. Ohne Wasser überlebt ein Mensch vielleicht vier Tage, selten länger. Umso wichtiger müsste es den Menschen eigentlich sein, ihre wichtigste Ressource zu schützen. In Deutschland ist das Wasser noch so reichlich vorhanden und so sauber wie in den wenigsten Ländern der Welt. Bislang jedenfalls. Doch viele Menschen sind alarmiert. Unser Wasser in Deutschland, verliert immer mehr an Qualität. Zwanzig Jahre lang lief alles ordentlich beim Schutz des Trinkwassers, auch wenn es eine teure Angelegenheit war für die Kunden.  Der Wasserpreis stieg um etwa zehn Cent pro Kubikmeter, aber die Belastung mit Nitrat sank. Aus heutiger Sicht steht aber fest, die Situation verschlechtert sich erheblich. Heute steigt das gesundheitsschädliche Nitrat vielerorts wieder an im oberflächennahen Grundwasser.

Es werden die Grenzwerte immer wieder hochgesetzt, dass Menschen das Wasser bedenkenlos trinken können. Nitrat ist zwar kein tödliches Gift, aber es kann im menschlichen Magen unter bestimmten Umständen in Nitrosamine umgewandelt werden, die womöglich Krebs erregen. Der Grenzwert soll Mensch und Umwelt schützen? Aber ist es auch so?

HAUPTURSACHEN FÜR DIE WASSERVERSCHMUTZUNG SIND VIELFÄLTIG

Die Industrie, die Landwirtschaft und nicht zuletzt die Haushalte selbst tragen ihren Teil dazu bei, dass das Thema Wasserverschmutzung ein mehr oder weniger omnipräsentes Problem darstellt.

Die Industrie wird weltweit für einen Löwenanteil an der Wasserverschmutzung verantwortlich gemacht. Produktionsnebenstoffe, die durch Einleitung in Oberflächengewässer in den Wasserkreislauf gelangen, richten immensen Schaden an. Dieser betrifft nicht nur unser Grundwasser, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt. Durch die falsche Entsorgung giftiger Stoffe gelangen diese in unser Grundwasser. Da in Deutschland ein großer Teil des Trinkwassers aus Grundwasser gewonnen wird, stellt diese Giftstoffentsorgung die Wasserwerke vor ständig neue Herausforderungen. Doch auch durch Betriebsunfälle wird unser Ökosystem mit ständig neuer Wasserverschmutzung belastet.

WASSERVERSCHMUTZUNG DURCH ÜBERDÜNGUNG

Vor allem die Überdüngung ist ein Problem, die langfristige Wasserverschmutzung auslöst und dem Ökosystem Schaden zufügt. Millionen Tonnen Gülle und Kot, Kunstdünger sowie Insektengifte und Unkrautvernichter haben drastische Auswirkungen auf Grundwasser und Flächengewässer. Sie landen jährlich auf den Feldern. Eine kleine Menge wäre kein Problem, doch die Bauern kippen weit mehr auf die Äcker, Überdüngen sie und versprühen Unmengen an Insektenvernichter und Unkrautvernichter als die Pflanzen aufnehmen können. Der überschüssige Stickstoff wird in Nitrat umgewandelt und sickert ins Grundwasser, nach fünf bis 30 Jahren in die Schichten, aus denen Trinkwasser gepumpt wird.

PRIVATHAUSHALTE: UNTERSCHÄTZTER FAKTOR ZUR WASSERVERSCHMUTZUNG

Das falsche Entsorgen von Giftstoffen ist ein unterschätzter Faktor, der zur Wasserverschmutzung beiträgt. Verdünnungsmittel, Farbstoffe oder Medikamente – wie diese Dinge richtig entsorgt werden, ist vielen Menschen nicht klar. Sie werden achtlos im Hausmüll entsorgt, wodurch über Umwege das Wasser belastet wird. Doch auch die Entsorgung über das Abwassersystem, beispielsweise das Herunterspülen von Medikamenten in der Toilette, führt zu Wasserverschmutzung, so dass die Abwässer intensiv aufbereitet werden müssen.

KLÄRANLAGEN SIND ÜBERFORDERT

Ebenfalls ein Problem: Wasserverschmutzung durch unzureichende Kapazitäten der Kläranlagen. Während starker Regenfälle sind Kläranlagen nicht selten überlastet. In der Folge gelangt das Abwasser, das nicht geklärt werden kann, ungereinigt in die Natur. Auch Ablaufwasser von Straßen, das häufig mit Öl verschmutzt ist, wird in manchen Kommunen direkt in Flüsse und Bäche geleitet.

Nicht zuletzt ist selbst Regenwasser belastet. Giftstoffe aus Abgasen gelangen in die Luft und werden teilweise durch das Wasser herausgewaschen und gelangen über den Regen in die Erde. 

Wasserverschmutzung ist demnach kein Problem, das nur vereinzelt auftritt. Insbesondere  Brunnenbetreiber, deren Trinkwasser nicht durch die Wasserwerke kontrolliert und aufbereitet wird, sollten daher gründlich auf die Qualität Ihres Wassers achten. Ein entsprechender Brunnenwasser-Test ist schnell durchgeführt und gibt Aufschluss über die mögliche Wasserverschmutzung.

SAUBERES TRINKWASSER – WARUM ES KEINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT IST!

Sauberes Trinkwasser sollte in Deutschland annähernd selbstverständlich sein. Denn unbedenkliches und sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben zählt zu den Menschenrechten. Doch es gibt auch hier einen Haken.

Die Wasserversorger garantieren zwar, unbedenkliches und sauberes Trinkwasser auszuliefern. Doch ob es auch in dieser Qualität aus dem Hahn fließt, liegt nur bedingt in ihrer Verantwortung.

Denn: Mit den letzten Metern ab der Wasseruhr, die das Wasser in der hausinternen Trinkwasserinstallation zurücklegt, können Verschmutzungen durch Keime oder Schwermetalle ins Wasser gelangen. Sauberes Trinkwasser ist demnach keine Selbstverständlichkeit.

WIE DEFINIERT SICH SAUBERES TRINKWASSER?

Sauberes Trinkwasser ist laut Trinkwasserverordnung absolut unbedenklich. Das heißt, es kann ohne kurz- oder langfristige Gefährdung der Gesundheit zum Trinken, zur Lebensmittelzubereitung, der Körperhygiene oder dem Putzen und Waschen verwendet werden. Sauberes Trinkwasser wird streng kontrolliert und enthält keinerlei Chemikalien, Rückstände von Schwermetallen oder Erreger, die eine Gefahr darstellen. In der Verantwortung stehen hier zunächst die Wasserversorger und ab dem Übergabepunkt des Wassers an die Haushalte, also der Wasseruhr, der Hauseigentümer.

SAUBERES TRINKWASSER BIS ZUR WASSERUHR – VOM GESETZ GARANTIERT

Sauberes Trinkwasser enthält laut Gesetz möglichst wenige Substanzen, die eine Gefahr für die Gesundheit bedeuten könnten. Dabei unterscheiden sich die möglichen Gefahrenquellen deutlich. Während von verschiedenen Stoffen schon geringe Dosen negativ auf die Gesundheit einwirken können, sind andere in sehr geringer Konzentration kein Problem.
Die deutschen Wasserwerke stehen vor einer wachsenden Herausforderung, denn das Grundwasser ist in einem immer schlechter werdenden Zustand. Umfangreiche Aufbereitungsschritte sind hier teilweise unumgänglich.

Trotzdem garantieren die Wasserwerke, ausschließlich sauberes Trinkwasser bis zum Hausanschluss zu liefern. Allerdings bedeutet dies nur unbedingt Sicherheit.

SAUBERES TRINKWASSER – DIE GRÖSSTEN GEFAHREN WERDEN ÜBERSEHEN

Bleirohre, Leitungen aus Kupfer oder auch Armaturen minderwertiger Qualität bergen enormes Gefahrenpotenzial. Hier kann das Wasser durch Blei, Nickel oder Kupfer verunreinigt werden. Daneben sind Bakterien im Wasser keine Seltenheit, die sich beispielsweise im Warmwasserspeicher oder durch die Biofilme in den Leitungen vermehren und kontinuierlich das Wasser kontaminieren können

Um wirklich sicher zu gehen, dass ausschließlich sauberes Trinkwasser aus dem Hahn fließt, empfehlen Experten einen Wassertest. Diese Trinkwasseranalyse gibt Aufschluss darüber, in welcher Qualität das Wasser bei Ihnen ankommt und ob eine Gefahr für die Gesundheit besteht. Die Gefahr, die vom eigenen Leitungswasser ausgehen kann, ist nicht zu unterschätzen. 

SCHUTZ VOR BAKTERIEN IM TRINKWASSER: SCHWACHSTELLEN FILTERN UND PROBLEME ERKENNEN

Der Schutz vor Bakterien im Trinkwasser ist ein wichtiges Thema. Denn kein Lebensmittel ist so wichtig für den Menschen, wie Wasser. Damit es uns jedoch nicht schadet, muss das Wasser, das wir zum Trinken, Kochen oder auch zum Putzen und zur Körperhygiene verwenden, absolut unbedenklich sein. Dennoch können in unserem Leitungswasser Gefahren lauern. Experten empfehlen daher, das eigene Leitungswasser regelmäßig auf Schwermetalle und Bakterien testen zu lassen. Durch diese Wasseruntersuchungen lassen sich eventuelle Schwachstellen schnell ausfindig machen und der Schutz vor Bakterien im Trinkwasser oder auch vor giftigen Schwermetallen kann gezielt umgesetzt werden.

Zu den häufigsten und gefährlichsten Erregern im Trinkwasser zählen unter anderem Legionellen. Die Feuchtkeime kommen vor allem in Warmwasser-Systemen vor, denn die dort herrschenden Temperaturen von etwa 20 bis 50 Grad Celsius bieten optimale Voraussetzungen für die Vermehrung von Legionellen. Werden die Keime etwa beim Duschen über die Atemwege aufgenommen, können schwere Lungenentzündungen die Folge sein.

LIEBER GLEICH ZU FLASCHENWASSER GREIFEN?

Wer nun denkt, dass man mit abgefülltem Wasser in Flaschen auf der sicheren Seite ist, der liegt leider falsch. So ist Wasser aus Plastikflaschen häufig hormonell belastet, mögliche Ursachen dafür sind entweder die Wasserquelle, die Abfüllanlage oder das Plastikmaterial selbst. Das Thema Mineralstoffe im Mineralwasser ist genauso ein Mythos.

WIE SINNVOLL SIND TRINKWASSERFILTER?

Aufgrund der stetig steigenden Bevölkerungsdichte, ist es immer schwieriger eine gute Wasserqualität zur Verfügung zu stellen. Häufig wird unser Trink- und Brauchwasser aus hunderte von Kilometer entfernten Gegenden heran gepumpt. Oft sind die örtlichen Versorger gar nicht in der Lage, genügend reines Wasser zur Verfügung zu stellen.

Und damit haben wir schon einen ersten kritischen Punkt angesprochen. Wasser läuft hunderte von Kilometern durch Rohrleitungen. Dabei bleibt es nicht unbeeinflusst. Egal aus welchem Material diese Rohrleitungen bestehen. Es finden immer Reaktionen mit dem hindurchfließenden Wasser statt. Diese Problematik ist seit langem bekannt.

Aber auch hier haben wir erst die Spitze des Eisbergs erreicht. Wenn wir uns um die Reinigung des Wassers kümmern, so müssen wir zunächst einmal wissen, welche Stoffe sich überhaupt im Wasser befinden. Die meisten Menschen, die sich für einen Wasserfilter interessieren, fragen dabei nur nach Keimen. Ihnen ist oft nicht bewusst, dass in unserem Grundwasser mittlerweile über 3000 (!) verschiedene Chemikalien, Fremdstoffe und Medikamentenrückstände identifiziert werden konnten.

Bei der Frage, ob Wasserfilter sinnvoll sind, wird dann oft das örtliche Wasserwerk konsultiert. Die Antwort lautet dann: „Wir haben ganz hervorragendes Wasser. Alle Stoffe befinden sich innerhalb der Grenzwerte.“
Befriedigt mit dieser Antwort lässt der Interessent seine weitere Neugierde ruhen, geht an den Wasserhahn und kocht sich einen Kaffee, ohne zu wissen, was er sich da eigentlich antut.

WAS LÄUFT HIER EIGENTLICH VERKEHRT?

Fakt ist, dass über 3000 verschiedene Fremdstoffe in unserem Grundwasser gefunden wurden. Ein Stoff, nach dem nicht gesucht wird, kann auch nicht gefunden werden! Und somit kann der Wasserwerker Ihnen mit gutem Gewissen sagen: „Ja unser Wasser ist sauber“.

Das aber bedeutet nichts anderes als: „Naja, von den 60 Stoffen, nach denen wir geforscht haben, befindet sich alles im Grenzwertbereich. Von den anderen Stoffen wissen wir nichts.“

Und was nun wieder bedeutet der Begriff: „Grenzwert“. Dieser Begriff suggeriert, dass alles in Ordnung ist. Doch wir haben da die Rechnung ohne die Politik gemacht.

Was gestern noch als gesundheitsschädlich eingestuft wurde ist heute innerhalb der Grenzwerte.

Das alles klingt ein wenig lapidar – ist aber letztlich genau der Prozess, wie es abläuft. Es funktioniert so bei Bleileitungen, Funkstrahlungen, Röntgenstrahlungen usw.

Gehen Sie davon aus, dass nicht alles in Ordnung ist. Denn selbst, wenn Ihr örtliches Wasserwerk tatsächlich sehr gutes Wasser liefert, so muss dieses anschließend noch viele Kilometer durch – ziemlich verschmutzte – Rohrleitungen laufen, bevor es bei Ihnen aus den Hahn kommt.

Allein bis hierher sollte Ihre Frage, ob Wasserfilter sinnvoll sind, schon sehr ausführlich beantwortet sein. Ja, sie sind es. Ein privater Wasserfilter ist nicht nur sinnvoll. Ich empfehle Ihnen sogar dringend, sich einen solchen zu besorgen. Spätestens am Geschmack werden Sie merken, welch enormer Unterschied zwischen Flaschen-, Krahn – und selbst gefiltertem Wasser besteht.

Mit über 3 Jahren Entwicklungszeit des Hzwo Filter Systems und über 12 Jahren Erfahrung in der Aufbereitung von Brauchwasser und Trinkwasser helfen wir Ihnen zu reinstem Wasser in Quellwasserqualität direkt aus ihrem Wasserhahn.

Das Spektrum der Hzwo Wasserfilter Systeme reicht von dem Einsatz in Ihrer Dusche und Badewanne bis hin zum Einbau unter Ihre Spüle (Unterspüle Einbau für Trinkwasser) zum portablen Outdoor-Einsatz in ihrem Wohnmobil / Wohnwagen oder freier Natur.

Kontaktieren Sie uns und ab morgen hat das Flaschen schleppen ein Ende und Sie tun mehr für Ihre Gesundheit!

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